KARDIOLOGIE

Der Herzinfarkt gilt als die häufigste Todesursache in Deutschland. Jährlich erleiden fast 300.000 Menschen einen Herzinfarkt. Über 170.000 sterben an den Folgen. Es ist daher empfehlenswert den therapeutischen Schwerpunkt auf das Erkennen, Bewerten und Behandeln der Ursachen und Risikofaktoren eines Herzinfarktes zu legen. Selbst invasive Maßnahmen moderner Kardiologie sind nur dann wirklich erfolgreich, wenn die zugrunde liegenden Risikofaktoren erkannt und konsequent behandelt werden. Dicht gefolgt als häufigste Todesursache wird der Herzinfarkt vom Schaganfall, der als dritthäufigste Todesursache in Deutschland gilt. Einen Schlaganfall erleiden rund 200.000 Deutsche jedes Jahr.

Wissenschaftliche Studien (Quelle: Verschiedene internationale Studien, die auf Wunsch angefordert werden können) belegen, dass Wechselwirkungen zwischen Parodontitis und Herz-Kreislauferkrankungen bestehen können. Bereits eine mittelschwere Parodontitis kann das Herzinfarktrisiko um das 2 bis 3-Fache, das Schlaganfallrisiko um das 7-Fache erhöhen.

Wissenschaftliche Studien (Quelle: Verschiedene internationale Studien, die auf Wunsch angefordert werden können) belegen weiterhin, dass eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine rechtzeitige Diagnose und suffiziente Therapie von Parodontalerkrankungen signifikant das Risiko einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, minimieren können. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät daher, dass die Behandlung von Parodontitis ein integrativer Bestandteil der zahnärztlichen Vorsorge und der Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen sein sollte.


Denn die Mundgesundheit wirkt sich auf den gesamten Körper aus.

Facharztinformation für die Kardiologie [2 245 KB]

GESUNDER MUND. GESUNDER KÖRPER.
Die Kampagne für ein mundgesundes Österreich

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